Vereinssatzung des Sportvereins „FC/DJK Burgoberbach e. V.“ in der Fassung vom 17. April 2009

§ 1 Name, Wesen, Sitz, Rechtsform

1. Der Verein führt den Namen „Fußballclub/Deutsche Jugendkraft Burgoberbach e. V.“ (FC/DJK). Er wurde am 12. Februar 1960 gegründet und entstand aus dem Zusammenschluss des 1925 gegründeten FC Burgoberbach (nach dem Kriege aufgelöst und wieder gegründet im Frühjahr 1946) und des 1931 gegründeten DJK-Sportvereins Burgoberbach.

2. Der Verein hat seinen Sitz in Burgoberbach und ist im Vereinsregister eingetragen.

3. Der Verein führt ein Vereinsabzeichen. Seine Farben sind „Grün/Weiß“.

4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

5. Der Verein ist Mitglied des DJK-Diözesanverbandes, des katholischen Sportverbandes der Diözese Eichstätt, dem er seine Satzung sowie deren Änderung zur Genehmigung vorlegt. Zudem ist er Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes e. V. und seiner Fachverbände. Durch die Mitgliedschaft von Einzelpersonen zum Verein wird auch die Zugehörigkeit der Einzelperson zum Bayerischen Landes-Sportverband vermittelt. 

6. Der FC/DJK Burgoberbach e. V. ist ökumenisch offen und politisch neutral.

§ 2 Ziele und Aufgaben

1. Der FC/DJK Burgoberbach e. V. will sachgerechten Sport ermöglichen, die Gemeinschaft pflegen und der gesamtmenschlichen Entfaltung nach der Botschaft Christi dienen. Er vertritt das Anliegen des Sports in Kirche und Gesellschaft. Diesen Zielen dienen insbesondere folgende Aufgaben:

2. Er fördert Leistungs- und Breitensport, Erziehung und Bildung, Sportethos und Lebensgestaltung aus dem Glauben.

3. Er dient seinen Mitgliedern, indem er ihren Sport fördert, ihnen Lehr- und Bildungsarbeit anbietet und ihre Anliegen in der Öffentlichkeit vertritt.

4. Er vertritt das Anliegen des Sports in den katholischen Organisationen und Einrichtungen der Pfarrgemeinde und des Dekanats und bietet dort seine Hilfe an.

5. Er fördert den Sport und arbeitet mit dessen Verbänden und Institutionen zusammen.

6. Er ist bereit, Aufgaben in Kirche und Gesellschaft verantwortlich mit zu tragen.

7. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins sowie etwaige Überschüsse werden nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet. Die Mitglieder erhalten keine Anteile am Überschuss und – in ihrer Eigenschaft als Mitglieder – auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen. Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen. 

Eine Änderung im Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein unverzüglich dem Bayerischen Landes-Sportverband e. V., den betroffenen Fachverbänden, dem DJKDiözesanverband sowie dem zuständigen Finanzamt für Körperschaften an.

§ 3 Vergütungen für die Vereinstätigkeit

1. Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.

2. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer angemessenen Aufwandsentschädigung – auch über den Höchstsätzen nach § 3 Nr. 26a EStG – ausgeübt werden.

3. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Ziffer 2 trifft die Mitgliederversammlung. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.

4. Der Gesamtvorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.

5. Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Gesamtvorstand ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, hauptamtlich Beschäftigte anzustellen.

6. Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw..

7. Der Anspruch auf Aufwandsersatz kann nur innerhalb einer Frist von sechs Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.

8. Vom Gesamtvorstand können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwandsersatzes nach § 670 BGB festgesetzt werden.

9. Weitere Einzelheiten regelt die Finanzordnung des Vereins, die von der Mitgliederversammlung erlassen und geändert wird.

§ 4 Mitgliedschaft

1. Mitglieder des Vereins sind natürliche Personen, die sich ihm unter Anerkennung seiner Satzung angeschlossen haben.

2. Der Verein unterscheidet in der Mitgliedschaft:

a) Aktive Mitglieder

b) Passive Mitglieder

c) Ehrenmitglieder

d) Förderer

3. Die Anmeldung zur Aufnahme in den FC/DJK Burgoberbach e. V. erfolgt durch einen schriftlichen Antrag beim Vorstand. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf zusätzlich der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter. Über die Aufnahme entscheidet der Geschäftsführende Vorstand. 

4. Wird der Aufnahmeantrag abgelehnt, kann schriftlich Widerspruch eingelegt werden. Über den Widerspruch entscheidet abschließend der Gesamtvorstand.

5. Die Mitglieder sind verpflichtet,

a) die Ziele und Aufgaben des FC/DJK Burgoberbach e. V. gemäß dieser Satzung zu vertreten;

b) am Sportleben und Gemeinschaftsleben des Vereins (gesellige, kulturelle, religiöse Veranstaltungen) und an der Mitgliederversammlung des FC/DJK Burgoberbach e. V. teilzunehmen;

c) die Beschlüsse des FC/DJK Burgoberbach e. V. auszuführen;

d) die Beiträge in Form von Geld zu leisten.

6. Jedes Mitglied ab 16 Jahre hat ein Stimm- und Wahlrecht. Die Übertragung dieser Rechte ist nicht möglich.

7. Die Mitgliedschaft beim FC/DJK Burgoberbach e. V. endet durch Tod, durch Austritt oder durch Ausschluss aus dem Verein.

8. Der Austritt aus dem Verein erfordert eine schriftliche Erklärung an den Vorstand des FC/DJK Burgoberbach e. V.. Der Austritt ist jederzeit zum Ende des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Frist von einem Monat möglich.

9. Der Ausschluss aus dem FC/DJK Burgoberbach e. V. kann erfolgen, wenn das Mitglied seine Pflichten trotz zweimaliger, schriftlicher Mahnung nicht erfüllt oder in Haltung und Führung der Satzung des DJK-Diözesanverbandes oder dieser Satzung wesentlich widerspricht.

Zur Antragstellung ist jedes Vereinsmitglied berechtigt.
Über den Ausschluss entscheidet der Gesamtvorstand mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Gegen den Beschluss des Gesamtvorstandes ist innerhalb von vier Wochen nach Bekanntgabe die schriftliche Anrufung der Mitgliederversammlung zulässig. Diese entscheidet alsdann mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf ihrer nächsten Mitgliederversammlung. Nimmt das Mitglied die Möglichkeit des vereinsinternen Anfechtungsverfahrens nicht wahr, so gilt die Mitgliedschaft durch den erstinstanzlichen Beschluss des Vereinsorgans als beendet. Eine gerichtliche Anfechtung ist dann nicht mehr möglich. Die Entscheidung des Gesamtvorstandes/der Mitgliederversammlung ist dem Betroffenen durch eingeschriebenen Brief oder per Boten bekannt zu geben. Der Betroffene kann den Beschluss des Gesamtvorstandes binnen eines Monats gerichtlich anfechten. Verstreicht die Anfechtungsfrist fruchtlos, so wird der Beschluss wirksam.

Wenn es die Interessen des Vereins gebieten, kann der Gesamtvorstand seinen Beschluss für vorläufig vollziehbar erklären.

10. Die Wiederaufnahme eines ausgeschlossenen Mitglieds ist frühestens nach Ablauf eines Jahres möglich. Über den Antrag entscheidet das Organ, das letztlich über den Ausschluss entschieden hat.

11. Ein Mitglied kann nach vorherigen Anhörung vom Gesamtvorstand unter den genannten Voraussetzungen durch einen Verweis oder durch eine Geldbuße bis zum Betrag von EUR 100,00 und/oder mit einer Sperre von längstens einem Jahr an der Teilnahme an sportlichen oder sonstigen Veranstaltungen des Vereins oder der Verbände, welchen der Verein angehört, gemaßregelt werden. Die Entscheidung des Gesamtvorstandes ist nicht anfechtbar.

12. Alle Beschlüsse sind dem betroffenen Vereinsmitglied mittels eingeschriebenen Briefes zuzustellen.

13. Bei Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragsverpflichtungen, bleiben hiervon unberührt.

§ 5 Beiträge

1. Jedes Mitglied hat einen Beitrag in Form von Geld zu leisten. Dieser ist im Voraus für den Beitragszeitraum zu entrichten. Die Fälligkeit tritt ohne Mahnung ein. Einem Mitglied, das unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten ist, kann der Beitrag gestundet oder für die Zeit der Notlage teilweise oder ganz erlassen werden. Über ein Stundungs- oder Erlassgesuch entscheidet der Gesamtvorstand.

2. Über die Höhe des Beitrags und dessen Turnus entscheidet die Mitgliederversammlung.

3. Zusätzlich kann ein Abteilungsbeitrag erhoben werden. Über die Höhe des Abteilungsbeitrages entscheidet die Abteilungsversammlung im Zusammentun mit dem Gesamtvorstand.

4. Bei einem begründeten Finanzbedarf des Vereines kann die Erhebung einer zusätzlichen Umlage in Form einer Geldleistung beschlossen werden. Diese darf das fünffache eines Jahresbeitrages nicht überschreiten. Über die Erhebung der Umlage entscheidet die Mitgliederversammlung.

5. Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende sind beitragsfrei.

§ 6 Ehrungen

Der Verein ehrt seine Mitglieder gemäß einer besonderen Ehrenordnung des Vereins und gemäß den Ehrenordnungen im DJK-Bundesverband sowie gemäß der Ehrenordnung des BLSV und seiner Fachverbände.

§ 7 Organe

Organe des FC/DJK Burgoberbach e. V. sind:

  • Vorstand
  • Mitgliederversammlung

§ 8 Vorstand

1. Der Vorstand arbeitet als:

1.1 Geschäftsführender Vorstand (Verwaltungsrat)
bestehend aus dem 1. Vorsitzenden, den 2. und 3. Vorsitzenden, dem geistlichen Beirat, dem Schatzmeister, dem Schriftführer und dem Sportgeländewart.

1.2 Gesamtvorstand
bestehend aus dem Geschäftsführenden Vorstand, der Frauenwartin, dem Jugendleiter, den Abteilungsleitern und Beisitzern (die vom Gesamtvorstand berufen werden können) sowie
den Ehrenvorsitzenden. 

2. Der 1. Vorsitzende und die beiden stellvertretenden Vorsitzenden sind Vorstand des Vereins im Sinne des § 26 BGB. Jeder von ihnen ist allein berechtigt, den Verein gerichtlich
oder außergerichtlich zu vertreten. 

3. Aufgaben

Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Im Innenverhältnis gelten die Vereinsordnungen, insbesondere die Finanzordnung. Im Übrigen gibt sich der Vorstand bei seiner ersten Sitzung eine Geschäftsordnung mit Geschäftsverteilung.

3.1 Geschäftsführender Vorstand (Verwaltungsrat) Der Geschäftsführende Vorstand ist für Aufgaben zuständig, die auf Grund ihrer Dringlichkeit einer schnellen Erledigung bedürfen. Er erledigt außerdem Aufgaben, deren Behandlung durch den Gesamtvorstand nicht notwendig ist.

3.2 Gesamtvorstand
Aufgaben des Gesamtvorstandes sind die Leitung und Verwaltung des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die allgemeine Vertretung des Vereins nach innen und außen. Der Gesamtvorstand kann bei Bedarf auch für sonstige Vereinsaufgaben Ausschüsse bilden, deren Mitglieder vom Gesamtvorstand berufen werden.

3.3 Aufgaben der einzelnen Vorstandsmitglieder:

a) Der 1. Vorsitzende sowie die beiden stellvertretenden Vorsitzenden sind für die Führung des Vereins verantwortlich. Sie vertreten den Verein nach innen und außen, berufen und leiten die Sitzungen und Versammlungen. Die genaue
Aufgabenverteilung ergibt sich aus der jeweiligen Geschäftsordnung mit Geschäftsverteilungsplan.

b) Der Geistliche Beirat erfüllt seine Aufgaben in enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand, mit dem er sich um die religiöse Bindung und um die allgemeinen erzieherischen Aufgaben im Verein bemüht. Zu seinen besonderen Aufgaben gehört
der seelsorgliche Dienst an den Vereinsmitgliedern.

c) Der Schatzmeister verwaltet die Kasse, führt die notwendigen Buchungen durch und stellt den Jahresabschluss sowie den Haushaltsplan auf. Die Kasse wird von zwei gewählten Kassenprüfern unter Vorlage der Bücher und Belege geprüft.

d) Der Schriftführer führt die laufenden Vereinsgeschäfte in Zusammenarbeit mit dem Vorstand, er führt den Schriftwechsel des Vereins, fertigt die Protokolle und Einladungen, führt das Vereinsarchiv und die Vereinschronik und kümmert sich mit
um die Darstellung des Vereins im Internet und in den Printmedien.

e) Der Sportgeländewart verwaltet das Sportgelände und das Vereinsheim und kümmert sich um den Belegungsplan der Turnhalle.

f) Die Frauenwartin sorgt für die Durchführung der Aufgaben des Frauensports und vertritt die Anliegen des Frauensports im Vorstand.

g) Dem Jugendleiter sind die Betreuung und Vertretung der Jugend und der Schüler aufgetragen. Der Jugendleiter wird von den in einzelnen Abteilungen gewählten Jugendwarten unterstützt und arbeitet mit diesen zusammen.

h) Die Abteilungsleiter haben die verantwortliche Leitung ihrer Abteilung, sorgen

• für die Durchführung der Jahresversammlungen entsprechend den Abteilungsbestimmungen und der Abteilungsleiterwahlen
• für die Einhaltung der zu dieser Satzung ergangenen Abteilungsbestimmungen und haben die Mitverantwortung für die jeweilige Sportstätte
• mit Unterstützung ihrer Abteilungs-, Sport- und Jugendwarte sowie Spielführer für die Meldung und Aufstellung der Mannschaften, für den geordneten Spielbetrieb, für Abteilungsmitgliederzusammenkünfte und Spielersitzungen, für die Mannschaftsbegleitung und für die technische Ausbildung.

Sie sind für die Haltung und Disziplin mitverantwortlich und werden dabei von den gewählten Abteilungsmitgliedern, z. B. Spielführer, Sport- und Jugendwarte, unterstützt.


4. Wahl und Beschlussfähigkeit

4.1 Die Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstands (außer Geistlicher Beirat) werden von der Jahresmitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) auf zwei Jahre gewählt. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Wählbar ist jedes volljährige Vereinsmitglied. Vorstandsmitglieder können ihr Amt niederlegen, sofern dies nicht zur Unzeit geschieht. Scheidet ein Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands vor Ablauf der Amtsperiode aus, so ist vom Gesamtvorstand für den Rest der Amtszeit ein neues Mitglied in den Geschäftsführenden Vorstand zu wählen.

4.2 Wahlen werden grundsätzlich in geheimer Abstimmung durchgeführt. Abstimmung durch Handzeichen genügt, wenn dies beantragt wird und sich kein Widerspruch ergibt. Das Vorschlagerecht für die Wahlen haben:

  • jedes Mitglied der Mitgliederversammlung;
  • der Vorstand.

Wiederwahl ist möglich.

4.3 Kann durch die Mitgliederversammlung kein rechtsfähiger Vorstand gewählt werden, so hat der zuletzt bestehende Vorstand die Aufgabe, dies umgehend dem zuständigen Registergericht, dem DJK-Diözesanverband sowie dem Bayerischen Landes-Sportverband und den betroffenen Sportfachverbänden anzuzeigen.

4.4 Verschiedene Ämter im Geschäftsführenden Vorstand können von einer Person nur dann wahrgenommen werden, wenn ein Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands frühzeitig ausscheidet und dieses Amt durch eine Nachwahl im Gesamtvorstand nicht besetzt werden kann. Das gilt jedoch nur bis zur nächsten Mitgliederversammlung. Insbesondere können jedoch Vorstandsmitglieder (im Geschäftsführenden Vorstand und Gesamtvorstand) kein weiteres Amt in einem Aufsichtsorgan des Vereines wahrnehmen.

4.5 Der Geistliche Beirat wird von der kirchlichen Stelle im Einvernehmen mit dem Vorstand bestellt.

4.6 Die Frauenwartin wird auf einer eigenen einberufenen Versammlung aller weiblichen Mitglieder des Vereins ab 16 Jahren gewählt.

4.7 Der Jugendleiter wird auf der Jahresmitgliederversammlung der Jugend von den Mitgliedern der FC/DJK-Sportjugend im Alter von 10 bis 27 Jahren gewählt.

4.8 Die Abteilungsleiter und sonstigen Abteilungsfunktionäre für die einzelnen Abteilungen werden von ihren Abteilungen bei der Abteilungsversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt.

4.9 Der Vorstand trifft seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden einberufen werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Er fasst alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, soweit in der Satzung nichts anderes geregelt ist. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Die Beschlüsse sind in einer Niederschrift festzuhalten, die vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Der Gesamtvorstand trifft sich in regelmäßigen Abständen, mindestens aber alle zwei Monate.

5. Die Haftung der Mitglieder des Vorstandes beschränkt sich auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

6. Die Abgeltung des Aufwendungsersatzes ist in der Finanzordnung des Vereines geregelt.

§ 9 Mitgliederversammlung

1. Der Verein hält folgende Mitgliederversammlungen ab:

a) Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung)

b) Außerordentliche Mitgliederversammlung

c) Abteilungsversammlungen (diese regeln die Abteilungen selbst), sie sollen jeweils vor der Jahreshauptversammlung des Hauptvereins stattfinden.

2. Zur Mitgliederversammlung gehören der Vorstand und alle Vereinsmitglieder ab 16 Jahre.

3. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss stattfinden, wenn dies von einem Fünftel der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe der Gründe und des Zwecks beim Vorstand beantragt wird.

4. Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin durch den Vorstand, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt. Mit der schriftlichen Einberufung ist gleichzeitig die Tagesordnung bekannt zu geben, in der die zur Abstimmung gestellten Anträge ihrem wesentlichen Inhalt nach zu bezeichnen sind.

5. Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, ist die Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

6. Die Mitgliederversammlung entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Stimmenthaltung wird als ungültige Stimme gezählt. Jedes Mitglied hat nur eine Stimme. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Beschlüsse über die Änderung der Satzung bedürfen der Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Eine Änderung des Vereinszwecks erfordert die Zustimmung aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder. In diesem Fall muss bei nicht erschienenen stimmberechtigten Vereinsmitgliedern die Zustimmung schriftlich eingeholt werden.

7. Die Art der Abstimmung wird durch den Versammlungsleiter festgelegt, soweit in der Satzung nichts anderes geregelt ist. Eine geheime Abstimmung ist erforderlich, wenn ein Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

8. Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

a) Beratung und Beschlussfassung über Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung für den Verein (z. B. Satzungsänderungen, Finanz- und Ehrenordnung, Auflösung des Vereins, Aufnahme eines anderen Vereins, Zusammenschluss mit
anderen Vereinen, Auflösung von Abteilungen, Eintritt oder Austritt in Verbände des Deutschen Sports).

b) Beratung und Beschlussfassung aller Fragen, die von so großer Wichtigkeit sind, dass durch sie wesentliche Grundlagen des Vereinslebens betroffen werden.

c) Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstandes oder von Vorstandsmitgliedern, Wahl der zwei Kassenprüfer und Entgegennahme des Kassenberichts.

d) Festsetzung der Vereinsbeiträge mit Ausnahme der Abteilungsbeiträge.

e) Weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben bzw. Gegenstand der Tagesordnung sind.

9. Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen. Diese ist vom Sitzungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen.

§ 10 Kassenprüfung

1. Die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählten zwei Prüfer überprüfen die Kassengeschäfte des gesamten Vereines. Den Kassenprüfern sind sämtliche relevanten Unterlagen und Informationen zur Verfügung zu stellen. Über das Ergebnis ist jährlich in der Mitgliederversammlung zu berichten.

2. Sonderprüfungen sind möglich.

3. Art und Umfang der Kassenprüfung sowie die Veranlassung von Sonderprüfungen sind in der Finanzordnung geregelt.

4. Die Kassenprüfer überwachen die Einhaltung der Finanzordnung.

§ 11 Abteilungen

1. Für die im Verein betriebenen Sportarten können mit Genehmigung des Gesamtvorstandes rechtlich unselbständige Abteilungen gebildet werden. Den Abteilungen steht nach Maßgabe der Beschlüsse des Gesamtvorstandes das Recht zu, in ihrem eigenen sportlichen Bereich tätig zu sein. Das Nähere regelt die Abteilungsordnung, die sich im Rahmen des satzungsmäßigen Vereinszweckes halten muss. Soweit in der Abteilungsordnung nichts anderes geregelt ist, gilt die Satzung des Hauptvereines für die Abteilungen entsprechend. 

2. Die Abteilungen können kein eigenes Vermögen bilden.

§ 12 FC/DJK-Sportjugend

Der FC/DJK Burgoberbach e. V. erkennt die Eigenständigkeit seiner Sportjugend im Rahmen dieser Satzung an. Für sie ist grundsätzlich die „FC/DJK-Jugendordnung" verbindlich, die Teil dieser Satzung ist. Die FC/DJK-Sportjugend führt und verwaltet sich selbstständig und entscheidet in eigener Zuständigkeit über die Verwaltung und Verwendung der ihr über den Haushalt des Vereines zufließenden Mittel im Rahmen der Finanzordnung.

§ 13 Austritt

Der Austritt des FC/DJK Burgoberbach e. V. aus dem DJK-Sportverband und dem BLSV darf nur in einer mit dem Tagesordnungspunkt „Austritt des FC/DJK Burgoberbach e. V." einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Dazu ist eine Ladungsfrist von einem Monat erforderlich. Die Einladung zu dieser Mitgliederversammlung ist gleichzeitig dem DJK-Diözesanverband sowie dem BLSV-Bezirk Mittelfranken zu übersenden. Der Austrittsbeschluss bedarf einer Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. In dieser Versammlung muss mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein.

§ 14 Auflösung

1. Die Auflösung des FC/DJK Burgoberbach e. V. darf nur in einer mit dem Tagesordnungspunkt „Auflösung des FC/DJK Burgoberbach e. V." einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Dazu ist eine Ladungsfrist von einem Monat
erforderlich. Die Einladung zu dieser Mitgliederversammlung ist gleichzeitig dem DJKDiözesanverband sowie dem BLSV-Bezirk Mittelfranken zu übersenden. In dieser Versammlung muss mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Vereinsmitglieder
anwesend sein. Zur Beschlussfassung ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen notwendig. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, so ist innerhalb von vier Wochen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist bei der Einberufung hinzuweisen.

2. Liquidator ist der Vorstand im Sinne des § 26 BGB.

3. Das nach Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke verbleibende Vermögen fällt aufgrund der geleisteten Zuschüsse und Sachleistungen an die Gemeinde Burgoberbach zurück mit der Maßgabe, es wiederum unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Satzung zu verwenden.

§ 15 Inkrafttreten

Die Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 17.04.2009 geändert und in der vorliegenden Fassung beschlossen. Die Änderung tritt mit Anmeldung beim Vereinsregister in Kraft.

Ehrenordnung des Sportvereins „FC/DJK Burgoberbach e. V.“ in der Fassung vom 17. April 2009

1. Der Sportverein „FC/DJK Burgoberbach e. V.“ kann in Anerkennung besonderer
Verdienste um den Verein und um den Sport in BLSV und DJK
a) die Ehrennadel
b) die Ehrenurkunde
c) die Ehrenmitgliedschaft
d) das Amt des Ehrenvorsitzenden
verleihen.

2. Die Ehrennadel wird in den Ausführungen „Bonze“,„Silber“ und „Gold“ verliehen. Mit ihr werden Personen geehrt, die sich durch langjährige verdienstvolle Mitarbeit im Verein, durch langjährige Mitgliedschaft und besondere sportliche Leistungen ausgezeichnet haben. Voraussetzung für die Verleihung der Ehrennadel in „Bronze“ ist eine 25-jährige Mitgliedschaft bzw. herausragende sportliche Leistungen oder eine verdienstvolle Mitarbeit im Verein. Die Ehrennadel in „Silber“ setzt den Besitz der Ehrennadel in „Bronze“ voraus und ferner eine 40-jährige Mitgliedschaft. Die Ehrennadel kann ohne diese Voraussetzungen an Personen verliehen werden, die sich durch besondere Verdienste um den Verein hervorgetan haben. Die Ehrennadel in „Gold“ setzt den Besitz der Ehrennadel in „Silber“ voraus und ferner eine 50-jährige Mitgliedschaft. Die Ehrennadel kann ohne diese Voraussetzungen an Personen verliehen werden, die sich durch herausragende Verdienste um den Verein hervorgetan haben. Die Anrechnung der Mitgliedschaft beginnt mit Eintritt in den Verein. Bei zwischenzeitlichen Ausscheiden und Wiedereintritt beginnt die Zeitrechnung ab dem Datum des Wiedereintritts.

3. Die Ehrenurkunde kann in Würdigung besonderer Verdienste um die Förderung des Sports an Personen verliehen werden, die sich Verdienste innerhalb und/oder außerhalb des Vereins erworben haben.

4. Über die Verleihung von Ehrennadel und Ehrenurkunde entscheidet die Vorstandschaft.

5. Personen, die sich in außergewöhnlicher Weise um den Verein verdient gemacht haben, können von der Vorstandschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

6. Vorsitzende, die in langjähriger Tätigkeit besondere Verdienste um den Verein erworben haben, können von der Mitgliederversammlung zum Ehrenvorsitzenden ernannt werden.

7. Antragsberechtigt für die Ernennung zum Ehrenmitglied bzw. zum Ehrenvorsitzenden sind alle Organe und Gremien des Vereins. Anträge sind schriftlich beim 1. Vorsitzenden einzureichen. Der Gesamtvorstand prüft den Vorschlag und entscheidet über die Ernennung zum Ehrenmitglied bzw. legt, bei einer positiver Prüfung zur Ernennung zum Ehrenvorsitzenden, den Vorschlag der Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vor. Über die Ehrungen werden Urkunden ausgestellt.

8. Ehrungen können vom Vorstand wieder aberkannt werden, wenn ihre Träger rechtswirksam aus dem Verein ausgeschlossen wurden.

9. Bei der Verleihung von Ehrenzeichen soll bedacht werden, dass Ehrungen auch noch in anderer Form ausgesprochen werden können, z. B. durch Dankschreiben, Buch- und Sachpreise, Medaillen, etc.

10. Darüber hinaus bemüht sich der Verein seinen Mitgliedern auch Ehrungen der DJK und des BLSV und seiner Fachverbände zuteil werden zu lassen, soweit entsprechende Anforderungen erfüllt sind.

11. Diese Ehrenordnung tritt mit ihrer Verabschiedung durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 17.04.2009 in Kraft.

Jugendordnung der FC/DJK-Sportjugend des „FC/DJK Burgoberbach e. V.“ in der Fassung vom 17. April 2009

§ 1 Name, Wesen

1. Die FC/DJK-Sportjugend im FC/DJK Burgoberbach e. V. ist die Jugendorganisation des FC/DJK Burgoberbach e.V., des katholischen Vereins für Leistungs- und Breitensport.

2. Der FC/DJK Burgoberbach e. V. erkennt die Eigenständigkeit seiner Sportjugend an, für die die Jugendordnung verbindlich ist. Er beschließt die nachstehende Jugendordnung der FC/DJK-Sportjugend als Teil der Satzung des FC/DJK Burgoberbach e. V..

3. Die FC/DJK-Sportjugend des FC/DJK Burgoberbach e. V. führt und verwaltet sich selbständig. Sie entscheidet in eigener Zuständigkeit über die Verwaltung und Verwendung der ihr über den Haushalt des FC/DJK Burgoberbach e. V. zufließenden Mittel im Rahmen der Finanzordnung.

4. Mitglieder der FC/DJK Sportjugend sind alle männlichen und weiblichen FC/DJKMitglieder im Alter bis zu 27 Jahren und alle im Jugendbereich gewählten FC/DJKMitglieder. Die FC/DJK-Sportjugend des FC/DJK Burgoberbach e. V. ist gegliedert in
Abteilungen.

5. Die FC/DJK-Sportjugend des FC/DJK Burgoberbach e. V. ist Mitglied der Sportjugend auf Stadt bzw. Kreisebene. Zum Stadt- bzw. Pfarrverband des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) pflegt sie partnerschaftliche Kontakte. Sie bemüht sich um Mitarbeit in den Jugendgremien der Pfarrgemeinde.

§ 2 Ziele

1. Die FC/DJK-Sportjugend bietet ihren Mitgliedern:

• Breiten-, Freizeit- und Leistungssport durch ein sachgerechtes, altersorientiertes Angebot.
• Erleben von Gemeinschaft durch auf die Zielgruppe abgestimmte Angebote zur sinnvollen Freizeitgestaltung und Bildung.
• Erfahrungen von Glauben, die sich an Person und Botschaft Jesu Christi orientieren.

2. Im Zusammenwirken dieser Angebote hilft die FC/DJK-Sportjugend ihren Mitgliedern bei der gesamtmenschlichen Entfaltung, die sich am christlichen Menschenbild orientiert.

3. Die FC/DJK-Sportjugend will mit dazu beitragen, dass junge Menschen demokratisches und soziales Engagement in gesellschaftlichen und mitmenschlichen Beziehungen entwickeln.

4. Die FC/DJK-Sportjugend fördert Mitbestimmung, Mitwirkung und Mitverantwortung ihrer Mitglieder.

§ 3 Organe und Leitung

Organe der FC/DJK-Sportjugend des FC/DJK Burgoberbach e. V. sind:

• der Vereinsjugendtag
• der Jugendhauptausschuss
• die Leitung der FC/DJK-Sportjugend

§ 4 Vereinsjugendtag

1. Der Vereinsjugendtag ist das höchste Gremium der FC/DJK-Sportjugend auf Vereinsebene.

2. Zusammensetzung

Stimmberechtigte Mitglieder des Vereinsjugendtages der FC/DJK-Sportjugend sind:

• die Mitglieder der FC/DJK-Sportjugend ab vollendetem 10. Lebensjahr
• die Leitung der FC/DJK-Sportjugend
• der 1. Vorstand des FC/DJK Burgoberbach e. V.

Eine Vertretung durch einen der beiden stellvertretenden Vorsitzenden des FC/DJK Burgoberbach e. V. ist möglich. Das Stimmrecht für unter 10-jährige Mitglieder der FC/DJK-Sportjugend kann von einem Sorgeberechtigten wahrgenommen werden. Beratende Mitglieder des Vereinsjugendtages sind die im Jugendbereich tätigen Übungsleiterinnen, Übungsleiter, Betreuerinnen und Betreuer der FC/DJK Burgoberbach e. V.. Der Leitung der FC/DJK-Sportjugend steht es frei, Gäste zum Vereinsjugendtag einzuladen. Diese können sich - soweit der Vereinsjugendtag nichts anderes beschließt - an den Beratungen beteiligen.

3. Aufgaben

Der Vereinsjugendtag ist das oberste Organ der FC/DJK-Sportjugend des FC/DJK Burgoberbach e. V.. Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere:

• Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung für die FC/DJK-Sportjugend zu beraten und zu beschließen, dies sind insbesondere politische und pädagogische Fragen des Kinder- und Jugendsports
• die Richtlinien für die Arbeit der Leitung der FC/DJK-Sportjugend festzulegen
• Berichte entgegenzunehmen
• den Haushaltsplan und die Jahresrechnung zu verabschieden
• das Jahresprogramm zu beschließen
• die Leitung, d.h. den FC/DJK-Jugendleiter und dessen Vertreter und die übrigen Mitglieder zu entlasten und zu wählen
• Änderungen zur Jugendordnung zu beschließen
• Vertreterinnen bzw. Vertreter für Ausschüsse des FC/DJK Burgoberbach e. V. zu benennen bzw. zu wählen
• gewählte Mitglieder der Leitung abzuberufen, wenn diese die aufgetragenen Verpflichtungen nicht erfüllen, der Jugendordnung zuwiderhandeln oder die Interessen der FC/DJK-Sportjugend schädigen. Gegen die Abberufung kann Einspruch beim für den Verein zuständigen Vereinsschiedsgericht eingelegt werden
• über vorgelegte Anträge zu beschließen. Der Vereinsjugendtag findet mindestens einmal jährlich statt. Auf Antrag von mindestens einem Fünftel der Mitglieder muss er von dem FC/DJK-Jugendleiter oder dessen Stellvertreter innerhalb von sechs Wochen auch außerhalb des Jahresturnus einberufen werden.

§ 5 Jugendhauptausschuss

1. Der Jugendhauptausschuss ist das zweithöchste Gremium der FC/DJK-Sportjugend auf Vereinsebene.

2. Zusammensetzung

Stimmberechtigte Mitglieder des Jugendhauptausschusses sind:

• eine Delegierte bzw. ein Delegierter je Abteilung
• die Leitung der FC/DJK-Sportjugend
• der 1. Vorstand des FC/DJK Burgoberbach e. V.

Die Delegierten sowie Ersatzdelegierten der Abteilungen zum Jugendhauptausschuss werden durch die jeweils zuständigen Jugendgremien der Abteilungen gewählt. Die Delegierten vertreten die Stimmen entsprechend dem Delegiertenschlüssel zum Vereinsjugendtag bzw. einem festzulegenden Delegiertenschlüssel.

3. Aufgaben

Der Jugendhauptausschuss hat folgende Aufgaben:

• alle Punkte zu beraten und zu beschließen, die der Jugendtag als Aufgaben hat.
• Hiervon ausgenommen sind die Wahlen.

Der Jugendhauptausschuss wird auf Antrag von mindestens einem Fünftel der Mitglieder des Vereinsjugendtages oder durch Beschluss der Leitung der FC/DJK-Sportjugend von dem FC/DJK-Jugendleiter oder dessen Stellvertreter innerhalb von sechs Wochen einberufen.

§ 6 Leitung der FC/DJK-Sportjugend

1. Zusammensetzung

Stimmberechtigte Mitglieder der Leitung der FC/DJK-Sportjugend sind:

• der FC/DJK-Jugendleiter
• dessen Stellvertreter
• der Geistliche Beirat des FC/DJK Burgoberbach e. V.
• der Jugendsprecher
• zwei Elternvertreter

Mit Ausnahme des Geistlichen Beirates werden die stimmberechtigten Mitglieder der Leitung vom Vereinsjugendtag für zwei Jahre gewählt. Die Wahl des FC/DJK-Jugendleiters und dessen Vertreters bedarf der Bestätigung durch die
Mitgliederversammlung des FC/DJK Burgoberbach e. V.. Sie sollen volljährige FC/DJK Mitglieder sein.

Scheidet während der Amtszeit ein Mitglied der Leitung der FC/DJK-Sportjugend aus, kann die Leitung der FC/DJK-Sportjugend bis zur Nachwahl beim nächstfolgenden Vereinsjugendtag eine kommissarische Beauftragung aussprechen.
Die Leitung kann Personen kooptieren; sie haben kein Stimmrecht. Die Leitung der FC/DJKSportjugend kann Arbeitsgruppen einsetzen, sie beraten die Leitung und arbeiten nach deren Auftrag.

Als beratende Mitglieder gehören der Leitung der FC/DJK-Sportjugend an:

• eine Vertreterin bzw. ein Vertreter des BDKJ und
• eine Vertreterin bzw. ein Vertreter von Anschlussorganisationen.

Für Einzelfragen können weitere Fachkräfte zur Beratung hinzugezogen werden.

2. Aufgaben

Die Leitung der FC/DJK-Sportjugend leitet die FC/DJK-Sportjugend auf Vereinsebene. Sie er füllt die ihr durch Satzung übertragenen Aufgaben. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere:

• die an die Leitung der FC/DJK-Sportjugend gerichteten Beschlüsse zu verwirklichen
• den Vereinsjugendtag der FC/DJK-Sportjugend vorzubereiten, ein Jahresprogramm vorzuschlagen und einen Jahresbericht zu erstellen
• Haushaltsplan und Jahresabschluss vorzubereiten
• über die Verwendung der der FC/DJK-Sportjugend über den Haushalt des FC/DJK Burgoberbach e. V. zufließenden Mittel im Rahmen der Finanzordnung zu entscheiden
• Veranstaltungen und Aktionen zu planen, vorzubereiten und zu leiten
• die sportärztliche Betreuung und die Einhaltung der allgemeinen und sportbezogenen Jugendschutzbestimmungen zu überwachen
• in den Organen des Vereins mitzuarbeiten
• die FC/DJK-Sportjugend auf Vereinsebene zu vertreten.

Die Leitung der FC/DJK-Sportjugend entscheidet durch Mehrheitsbeschluss. Der FC/DJK-Jugendleiter (bzw. in dessen Abwesenheit sein Stellvertreter) vertreten die FC/DJK-Sportjugend auf Vereinsebene nach innen und außen; er ist Mitglied im
Gesamtvorstand des FC/DJK Burgoberbach e. V. und muss in allen Fragen, die die FC/DJKSportjugend des FC/DJK Burgoberbach e. V. betreffen, gehört werden. Der FC/DJKJugendleiter und dessen Vertreter berufen die Tagungen der Organe der FC/DJKSportjugend auf Vereinsebene ein und leiten sie, soweit nicht eine eigene Tagungsleitung gewählt wird.

§ 7 Geschäftsordnung der FC/DJK-Sportjugend

Die Geschäftsordnung des FC/DJK Burgoberbach e. V. gilt entsprechend.

§ 8 Inkrafttreten

Diese Jugendordnung tritt mit ihrer Verabschiedung durch Beschluss der
Mitgliederversammlung vom 17.04.2009 in Kraft.