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19.4.2014 - 6:18

Finanzordnung

 

Finanzordnung
des Sportvereins „FC/DJK Burgoberbach e. V.“
in der Fassung vom 17. April 2009
§ 1 Grundsätze, Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit
1. Der Verein ist nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu führen.
Die Aufwendungen müssen in einem wirtschaftlichen Verhältnis zu den erwarteten und
erzielten Erträgen stehen.
2. Für den gesamten Verein gilt generell das Kostendeckungsprinzip.
3. Im Rahmen des Solidaritätsprinzips müssen sich Hauptverein und Abteilungen die
Aufrechterhaltung des Sportbetriebes ermöglichen.
4. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder hieraus keine Zuwendungen.
5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 2 Haushaltsplan
1. Für jedes Geschäftsjahr muss vom Gesamtvorstand ein Gesamthaushaltsplan festgelegt
werden. Der Gesamthaushaltsplan enthält die Haushaltspläne des Hauptvereins und der
Abteilungen. In den Haushaltsplänen sind die voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben
darzustellen.
2. Die Haushaltsplanentwürfe sind bis zum 31.10. für das folgende Geschäftsjahr beim 1.
Vorsitzenden einzureichen. Spätestens bis Ende November des laufenden Jahres müssen
die Beratungen über die Haushaltsplanentwürfe im Gesamtvorstand stattfinden und der
Haushaltsplan vom Gesamtvorstand verabschiedet werden.
3. Vom Hauptverein werden insbesondere folgende Aufgaben übernommen und im
Haushaltsplan aufgeführt:
• Investitionen am Sportgelände und am Vereinsheim
• Betriebs- und Energiekosten
• Versicherungen und Steuern
• Beiträge an den Bayerischen Landes-Sportverband und an den DJKDiözesanverband
• Kosten der Geschäftsführung
• Anstellung voll- und teilzeitbeschäftigter Mitarbeiter
• Aufwendungen für Ehrungen nach der Ehrenordnung
• Zuschüsse für Abteilungen
4. Von den Abteilungen werden insbesondere folgende Aufgaben übernommen und im
Haushaltsplan aufgeführt:
• Kosten für die Fachverbände, Startgebühren und Spielrundengebühren
• Kosten für die Durchführung von Wettkämpfen
• Kosten für die Übungsleiter/Trainer (einschl. evtl. anfallender Lohnnebenkosten)
• Kosten für die Übungsleiterausbildung
• Kosten bei Teilnahme an Lehrgängen und Tagungen
• Kosten für die Anschaffung von Sportgeräten und Sportmittel
• Kosten für die Anschaffung von Sportkleidung
• Kosten für Trainingslager, Ausflüge u. Ä.
• Strafgelder
• Spielerspesen
• Fahrgeldentschädigung
• Gesellige Abteilungsveranstaltungen
• Geschenke an Abteilungsmitglieder
• Werbekosten
5. Der Haushaltsplan wird der Mitgliederversammlung bei der Jahreshauptversammlung
vorgelegt.
§ 3 Jahresabschluss
1. Im Jahresabschluss müssen alle Einnahmen und Ausgaben des Hauptvereins und aller
Abteilungen für das abgelaufene Geschäftsjahr nachgewiesen werden. Im Jahresabschluss
muss darüber hinaus eine Schulden- und Vermögensübersicht enthalten sein.
2. Der Jahresabschluss ist von den gewählten Kassenprüfern gem. § 10 der Vereinssatzung
zu prüfen. Grundsätzlich ist die Kasse vollständig zu überprüfen; Stichprobenprüfung ist
jedoch zulässig. Hierbei müssen aber mindestens 1/3 der Belege geprüft werden. Die
geprüften Belege sind von beiden Prüfern mit Handzeichen in wasserfester, grüner Farbe zu
versehen. Darüber hinaus sind die Kassenprüfer berechtigt, jederzeit unvermutete
Prüfungen durchzuführen. Das Ergebnis der Prüfung und das Prüfdatum sind schriftlich
festzuhalten. Die Niederschrift ist von beiden Prüfern zu unterzeichnen.
3. Die tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben sind dem Haushaltsplan gegenüberzustellen.
4. Der Jahresabschluss wird vom Schatzmeister nach Beratung und Genehmigung durch
den Gesamtvorstand der Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt.
§ 4 Verwaltung der Finanzmittel
1. Alle Finanzgeschäfte werden über die Vereinskasse abgewickelt.
2. Die Vereinskasse wird vom Schatzmeister verwaltet.
3. Den einzelnen Abteilungen werden Budgets zugeteilt. Die Budgets setzen sich zusammen
aus den
• jeweiligen Abteilungsbeiträgen,
• den durch die jeweilige Abteilung erwirtschafteten Erträgen,
• den Spenden für die jeweilige Abteilung und
• den Zuschüssen des Hauptvereines, die bei den Beratungen über den Haushaltsplan
beschlossen werden.
4. Die Abteilungen sind gehalten, Sorge dafür zu tragen, mit ihrem Budgetansatz ihre
jeweiligen Aufgaben zu erfüllen.
5. Sollte sich am Jahresende beim Hauptverein bzw. bei einzelnen Abteilungen ein
Budgetüberhang ergeben, so wird dieser grundsätzlich im Rahmen der gesetzlichen
Möglichkeiten einer Rückstellung zugeführt.
6. Sollten sich bei der Finanzierung des Vereins und/oder bei den Budgetierungen einzelner
Abteilungen massivste Ungleichgewichte auftun, so sind diese auszugleichen.
7. Zahlungen werden vom Schatzmeister nur geleistet, wenn sie nach § 5 dieser
Finanzordnung ordnungsgemäß ausgewiesen sind und im Rahmen des Haushaltsplans
noch ausreichende Finanzmittel zur Verfügung stehen.
8. Der Schatzmeister und die Abteilungsleiter sind für die Einhaltung des Haushaltsplans in
ihrem Zuständigkeitsbereich verantwortlich. Die Abteilungsleiter können ihre Verantwortung
an einen Budgetverantwortlichen übertragen.
§ 5 Zahlungsverkehr
1. Der gesamte Zahlungsverkehr wird über die Vereinskasse und vorwiegend bargeldlos
abgewickelt.
2. Über jede Einnahme und Ausgabe muss ein Beleg vorhanden sein. Der Beleg muss den
Tag der Ausgabe, den zu zahlenden Betrag, die Mehrwertsteuer und den
Verwendungszweck enthalten.
3. Bei Gesamtrechnungen muss auf einem Deckblatt die Zahl der Unterbelege vermerkt
werden.
4. Vor der Anweisung eines Rechnungsbetrages durch den Schatzmeister muss der
Vorstand bzw. der Abteilungsleiter oder eine von ihm beauftragte Person die sachliche und
rechnerische Richtigkeit der Ausgabe durch Unterschrift bestätigen.
5. Die bestätigten Rechnungen sind beim Schatzmeister, unter Beachtung der Skontofristen,
rechtzeitig zur Begleichung einzureichen.
6. Wegen des Jahresabschlusses sind Auslagen bis spätestens 30.12. des auslaufenden
Jahres beim Schatzmeister abzurechnen.
7. Zur Vorbereitung von Veranstaltungen können an einzelne Abteilungen, nach
Zustimmung durch den Vorstand, Vorschüsse in Höhe des zu erwartenden Bedarfs gewährt
werden. Diese Vorschüsse sind spätestens zwei Wochen nach Beendigung der
Veranstaltung abzurechnen.
§ 6 Eingehen von Rechtsverbindlichkeiten
1. Das Eingehen von Rechtsverbindlichkeiten im Rahmen des Haushaltsplanes ist im
Einzelfall vorbehalten:
1.1 Dem 1. Vorsitzenden und den beiden stellvertretenden Vorsitzenden bis zu einer
Summe von 2.500,00 €.
1.2 Dem Gesamtvorstand bis zu einem Betrag von 10.000,00 €.
1.3 Der Schatzmeister ist berechtigt, Rechtsverbindlichkeiten für den Büro- und
Verwaltungsbedarf bis zur Höhe von 500,00 € einzugehen.
1.4 Die Abteilungsleiter sind berechtigt, Rechtsverbindlichkeiten zur Erfüllung der
Abteilungsaufgaben gemäß § 2 Ziffer 4 bis zur Höhe von 500,00 € einzugehen.
Ausgenommen hiervon sind Dauerschuldverhältnisse.
1.5 Die Mitgliederversammlung bei einem Betrag von mehr als 10.000,00 €.
1.6 Dauerschuldverhältnisse dürfen nur vom Vorstand unter Beachtung eventueller
Mitwirkungsrechte der Mitgliederversammlung eingegangen werden.
2. Vorstände, Abteilungsleiter und andere Vereinsmitglieder, die gegen die in Ziffer 1
genannten Regelungen verstoßen, können auf Beschluss der Mitgliederversammlung in
Regress genommen werden.
3. Es ist unzulässig, einen einheitlichen wirtschaftlichen Vorgang zu teilen, um dadurch
Zuständigkeiten für die Genehmigung der Ausgaben zu begründen.
§ 7 Inventar
1. Zur Erfassung des Inventars ist ein Inventarverzeichnis anzulegen.
2. Es sind alle Gegenstände aufzunehmen, die nicht zum Verbrauch bestimmt sind.
3. Die Inventarliste muss grundsätzlich enthalten:
• Bezeichnung des Gegenstandes mit kurzer Beschreibung oder Inventarnummer,
• Anschaffungsdatum,
• Bezeichnung des Gegenwertes,
• Bezeichnung des Gegenstandswerts,
• Anschaffungs- und Zeitwert,
• Beschaffende Abteilung,
• Aufbewahrungsort
Gegenstände, die ausgesondert werden, sind mit einer kurzen Begründung anzuzeigen.
4. Alle zwei Jahre ist jeweils zum 01.01. vom Vorstand hinsichtlich des Hauptvereins und der
Abteilungen eine Inventurliste vorzulegen.
5. Sämtliche in den Abteilungen vorhandenen Werte sind alleiniges Vermögen des Vereins.
Dabei ist es gleichgültig, ob sie erworben wurden oder durch Schenkung zuflossen.
6. Unbrauchbares bzw. überzähliges Gerät und Inventar sind möglichst gewinnbringend zu
veräußern. Der Erlös muss je nach Zuordnung des Gerätes bzw. des Inventars gemäß
Inventarliste dem Budget des Hauptvereins oder der Abteilung unter Vorlage eines Beleges
zugeführt werden. Über verschenkte Gegenstände ist ein Beleg vorzulegen.
§ 8 Zuschüsse
1. Zuschüsse der Gemeinde und anderer öffentlicher wie privater Stellen fließen dem
Hauptverein zu, es sei denn, die den Zuschuss gewährende Stelle hat eine andere
Bestimmung getroffen.
2. Jugendzuschüsse sind für die Jugendarbeit zu verwenden.
§ 9 FC/DJK-Sportjugend
Für die FC/DJK-Sportjugend gilt das oben für die Abteilungen genannte in sinngemäßer
Anwendung, soweit sich aus der FC/DJK-Jugendordnung nichts anderweitiges ergibt.
§ 10 Inkrafttreten
Diese Finanzordnung tritt mit ihrer Verabschiedung durch Beschluss der
Mitgliederversammlung vom 17.04.2009 in Kraft.